Über mich
Mein roter Faden ist die Kreativität.

Ich wurde 1971 in Friedrichshafen geboren und habe schon als Kind den Bleistift und Pinsel geschwungen. Meine Kunstlehrer waren überzeugt, dass ich eines Tages ein kreatives Studium machen würde. Das Leben hatte zunächst andere Pläne.
So führte mich mein Weg für rund zwanzig Jahre in die Mode – in Verkauf, Einkauf, Vertrieb und schließlich in die Store-Leitung, und unlängst sogar zum Design. Eine spannende, intensive Zeit mit Menschen, Verantwortung, Kreativität und auch ordentlich Tempo. Was daraus geblieben ist: ein Gespür für Schnitt, Material und Wirkung, das bis heute mitarbeitet — auch da, wo ich heute mit Menschen statt mit Kollektionen arbeite.
Doch das Nähen und die Malerei blieben immer bei mir. An der Nähmaschine oder mit Pinsel und Farbe konnte ich Raum und Zeit vergessen. Ich konnte etwas entstehen lassen, mich ausprobieren, mich weiterentwickeln und meinen eigenen Ausdruck finden.
Während meiner Elternzeit begann ich wieder intensiver zu malen. Und dabei entdeckte ich nicht nur meine Kreativität neu, sondern auch verborgene Seiten an mir selbst.
Das hat mich auf einen neuen Weg geführt: Ich absolvierte eine Ausbildung zur systemischen Beraterin am Sautter-Institut in Ravensburg und anschließend zur Kunst- und Kreativtherapeutin an den Paracelsus Schulen.
Heute verbinde ich all das, was mich ausmacht: meine Erfahrung mit Menschen, meine Liebe zu Farbe, Form, Stoff und Gestaltung und mein Gespür für das, was manchmal hinter den Worten liegt.
Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Kopf voll ist und kaum noch Raum für einen selbst bleibt.
Und ich weiß: Manchmal reicht Reden allein nicht.
Manchmal braucht es Farbe.
Eine Form.
Ein Stück Stoff.
Einen Pinsel.
Ein Erinnerungsstück.
Oder einfach einen Menschen, der ein Stück mitgeht.
Ein Feld, das mich in letzter Zeit besonders anzieht, auch wenn ich hier noch am Anfang stehe: Menschen in Zeiten des Abschieds und der Trauer ein Stück zu begleiten. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit dem, was mich selbst durch schwierige Phasen getragen hat — Farbe, Form, ein Ritual, ein Innehalten.
In meiner Arbeit möchte ich einen Raum schaffen, in dem du wieder bei dir ankommen kannst. In dem etwas sichtbar werden darf, für das vielleicht noch keine Worte da sind. Gemeinsam schauen wir, was sich zeigen möchte, was sich verändern darf und welche Möglichkeiten bereits in dir liegen.
Ich verstehe mich dabei als eine Art Leuchtturm: nicht als jemand, der dir den Weg vorgibt, sondern als jemand, der dir hilft, deine eigene Richtung wieder zu erkennen.
Und vielleicht finden wir dabei etwas, womit wir selbst nicht gerechnet haben.
Lasst uns gemeinsam kreativ sein und Überraschendes entdecken – auf dem Weg zu dir.
Mein Antrieb?
Spaß und Freude.
Denn Kreativität darf leicht sein. Sie darf neugierig machen, berühren, überraschen und manchmal einfach richtig Spaß machen.
Ich nähe, ich male, ich kreiere. Ich schreibe, fotografiere, backe und probiere aus. Und ich liebe es, wenn aus einer Idee etwas ganz Eigenes entsteht.
Vielleicht entsteht auch aus deiner Idee etwas, das du heute noch gar nicht erwartest.
Meine Bilder











